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Wood coffin. Kurzer kastenförmiger Sarg mit Deckel, von Hockerbestattung. E. H.: "Längswand: Brettstärke 5 cm, an der Unterkante schräge Ausnehmung für den Boden (Höhe 3 cm). Bei der Längswand (Westwand nach JUNKER), die aus zwei Brettern zusammengesetzt ist, sind im unteren Brett auf der Innenseite mehrfach Ausbesserungen durch eingesetzte Holzstücke, auch an der Unterkante zum Boden. Vier dieser Flickhölzer fehlen jetzt. Die zweite Längswand (= Ostwand) ist intakt. Die nördliche Querwand besteht aus zwei Brettern, das untere mit der Bodenausnehmung ist 10 cm hoch, darüber ein 40 cm breites mit Flachdübeln angesetzt, dieses ist im oberen Teil gerissen. Die südliche Querwand besteht ebenfalls aus zwei Brettern, das breite untere ist 38 cm hoch, darauf mit Flachdübeln ein 12,5 cm breites angesetzt. Bei den Schmalseiten in der Gehrung drei Paar Dübellöcher schräg in die Außenseite (Bohrung von außen nach innen); auf der Außenseite verbunden durch bogenförmige kerbe, Abstand der Dübellöcher verschieden breit (2-3,5 cm). 5 cm oberhalb der Unterkante Dübelpaar durch flachen Boden verbunden. Die Bohrungen münden schräg auf der Unterseite des Brettes - wohl von der früheren Verwendung. An den Langseiten je zwei Bohrlöcher durch bogenförmige Rille verbunden, haben ihre Entsprechung im Bodenbrett. Der Boden besteht aus zwei Brettern (Bretter 24,5 und 21,5 cm breit, 3,2 cm stark), die an den Enden und in der Mitte durch breite Flachdübel zusammengesteckt sind (Schlitze 7,5-8 cm breit, 1 cm schmal), wobei an einem Ende der Schlitz offen, d.h. abgeschnitten ist, alle vier Seiten des Bodens nach unten abgeschrägt. Auf der Innenseite sind zweimal zu beiden Seiten der Fuge Schlitze eingestemmt, ebenso in derselben Richtung nochmals im breiteren der beiden Bretter. Diese paarweisen Schlitze sind innerhalb der Brettsärke miteinander verbunden (Tunnelverbindung). Die Bodenbretter sind vermutlich sekundär verwendet worden, da die Schlitze auf der Innenseite des Bodens hier keine konstruktive Bedeutung haben, nur die beiden entlang der Fuge können von einem Zusammenbinden stammen. Es ist eher anzunehmen, daß diese Schlitze bei der vorigen Verwendung eventuell für das Anbinden von unten verwendet wurden, bei der sekundären Verwendung der Bretter keine Bedeutung mehr hatten. Die einzelnen Wände sind anscheinend aus einem etwas größeren Sarg herausgeschnitten worden, s. Dübelschlitze in den Bodenbrettern. Die südliche Querwand: Das obere schmälere Brett wurde erst bei der sekundären Verwendung durch Flachdübel angesetzt, weil das Holz gebrochen war. ursprünglich war die Wand aus einem Stück geschnitten. Der Sarg hatte keine Standleisten auf der Unterseite des Bodens – keine Montierung sichtbar (Junker-Zeichnung!). Deckel: Unterseite: aus zwei Brettern durch Flachdübel zusammengesteckt. Breite der Bretter 40,5 und 12 cm. Im großen Brett der Länge nach ein Riß, zahlreiche Astansätze. Brettstärke 5,5 cm. Im großen Brett einige Bohrlöcher mit Runddübeln ausgestopft. 5 cm von der Querkante entfernt sind Steckhölzer angebunden, dreimal durch paarweise Bohrung mit Verbindungsrille, Abstand der Bohrungen 3–4 cm. Steckholz: Außenkante senkrecht, innere Kante abgerundet, - aus einem runden Holz (Ast) entsprechender Stärke herausgeschnitten. Oberseite: zahlreiche Astansätze und Ausbesserungen durch Runddübel. Die Bohrlöcher mit Verbindungsrillen für die Anbindung der Steckleisten, die 4,5 cm von einer Schmalseite und 9 bzw. 13 cm von der Langseite entfernt sind. Zwei Schlitze 4 cm lang und 13 mm breit eingestemmt, einer davon mit Holz ausgefüllt. Beschädigungen: an einem Ende starker Abrieb, etwas vermodert. In 30 cm Entfernung von dieser Kante eine unregelmäßige Vertiefung mit Brandspur. Etwa in selber Höhe auf der anderen Seite Fehlstelle durch Vermoderung und Insektenfraß."

Details

  • ID
    KHM_ÄS_7825
  • Department
    Kunsthistorisches Museum, Vienna
  • Classification
    Tomb equipment-Coffins and sarcophagi
  • Findspot
    Shaft S 700
  • Material
    Wood
  • Credit Line
    Kunsthistorisches Museum, Vienna
  • Previous Number
    KHM_7825
  • Object Ownership Information
    Kunsthistorisches Museum, Vienna
  • Object owned by
    Kunsthistorisches Museum, Vienna
  • Notes
    Herk: Giza, S 700, Grabung Junker Erwerb: 1914 Fundaufteilung, 1924 inventarisiert Dias: Farbdias von den Einzelteilen (Aufn. I. Engelhardt); Ektachrome KHM Comp.Nr. 29920–29934, davon 29922, 29927 dig.; Digitalaufnahmen, Schrägansichten KHM 2005 NegNr-1: III 34073, Innenseite, Schmalseite, III 34074, Außenseite, Schmalseite, IIII 34075, Außenseite, Deckel, III 34076, Unterseite mit Steckleiste, Deckel, III 34077, Unterseite ohne Steckleiste, Deckel, KHM 1999 NegNr-2: III 35845, Westwand Außenseite, III 35846, Westwand Innenseite + Flickstücke, III 35847 Westwand Innenseite, KHM 2000

Tombs and Monuments 1

  • S 700

    • Site Name Western Cemetery

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